Montag, 6. Februar 2017

Tagebuch der Apokalypse [Buch Review]

Ein Muss für jeden Zombiefan!
Autor: J.L. Bourne
Genre: Roman // Horror
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 335
Erscheinungsjahr: 2009 (2010 in Deutschland) 
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)
Bände: 3













Klappentext: 
An alle Überlebenden! 
Dies ist das handgeschriebene Tagebuch eines Mannes, der durch die zerstörten und verlassenen Städte streift – auf der Flucht vor dem Grauen, das über die Menschheit gekommen ist. 
Das Tagebuch eines Mannes, der die Zukunft der Zivilisation in Händen hält. 


Inhalt: 
„Tagebuch der Apokalypse“ handelt von einem jungen Marineoffizier, der den Lauf der Apokalypse in seinem Tagebuch festhält. Ein unbekannter Virus bricht in China aus und verbreitet sich rasend schnell über die ganze Welt. Statt sich seiner Staffel anzuschließen, bleibt der Offizier jedoch daheim und bereitet sich nach und nach auf die bevorstehenden Ereignisse vor. 
Als der Virus offiziell in de vereinigten Staaten von Amerika ankommt ist klar, dass diese Seuche laut Seuchenschutz und Regierung nicht mehr aufzuhalten ist. Chaos bricht aus und jeder ist auf sich alleine gestellt. 
Die ersten Zombies wandeln durch die Straßen und es sind kaum mehr Bewohner in der Stadt. 
Nach ein paar Tagen trifft der junge Soldat auf einen weiteren Überlebenden, John. Beide planen nun, aus der kleinen Stadt zu fliehen, da ein Atomangriff geplant wird. Erst als sie sich aus ihrem noch sicheren Zuhause trauen, sehen sie, wie verheerend die Apokalypse sich vorarbeitet. 


Meinung: 
Als langjähriger Zombiefan finde ich die Triologie unglaublich gut. Ich bin durch Zufall auf Band eins gestoßen und habe das Buch sogar in einem Rutsch verschlungen. (Passiert leider nicht oft) Danach folgten die zwei anderen Bände der Reihe.

Der Inhalt und die Idee, das Ganze aus der Sicht eines Soldaten darzustellen, finde ich wirklich interessant. Nicht so wie in anderen postapokalyptischen Zombiegeschichten hat der Protagonist einen festen Plan vom Überleben und plant vieles bis ins kleinste Detail, an dem er den Leser teilhaben lässt. Auch die Idee mit dem Atomangriff ist unheimlich gut, da durch dieses Ereignis die Reise erschwert wird. Atomverseuchte Städte müssen sie auf ihrer Flucht in Zukunft vermeiden. 
J.L. Bourne hat auch die typischen Klischees der Zombies eingebaut, aber trotzdem noch ein paar eigene Ideen miteingebracht, die man im Laufe der Geschichte nach und nach erfährt. 
Der junge Soldat, sein Name ist für den Leser unbekannt, trifft später sogar auf weitere Überlebende und ganze Militärtruppen, die sich gegen andere Gruppen von Überlebenden behaupten muss. Man merkt, auch hier geht es nicht nur um die reine Zombieapokalypse, sondern auch um den Machtkampf verschiedener Gruppen untereinander. Die Zombies werden aber immer im Mittelpunkt des ganzen Geschehens stehen. 
Später entsteht sogar eine kleine Romanze zwischen dem Protagonisten und einer Überlebenden, was aber eher nebensächlich erwähnt wird. 

Die Sprache im Buch hält sich an die Tagebuchfassung: Klare und auch einfache Sätze, nicht zu kompliziert und viele Einblicke in das Handeln und das Denken des jungen Soldaten.
 Jedoch wimmelt es im Text manchmal von militärischen Begriffen, die ich zum Teil selbst nachschauen musste, aber es hindert nicht groß am Weiterlesen. Einiges ergibt sich dann durch den Kontext. Glücklicherweise gab es für mich auch keinerlei Texstellen, in denen sich die Handlung gezogen hatte, es blieb immer spannend, durch immer wieder eintreffende Ereignisse



Im Buch selbst gibt es immer mal wieder ein paar kleine Illustrationen von Plänen oder unterstichenen Wörtern, was auch stark an ein Tagebuch erinnert. 

Zusammengefasst ist „Tagebuch der Apokalypse“ ein unfassbar guter Postapokalypse/ Zombie Roman, der einen von Anfang bis Ende packt. Ich kann die Triologie an alle Zombie und Horrorfans unter euch wärmstens weiter empfehlen!


Von mir gibt es 9 von 10 Zombies~

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