Mittwoch, 15. Februar 2017

Platinum End - Band 1 [Manga Review]


Mangaka: Tsugimi Ohba (Text)
Takeshi Obata (Zeichnungen)
Genre: Mystery/ Thriller
Verlag: Tokyopop
Preis: 6,95€
Erscheinungsjahr: 2016

Seitenzahl: 192












Klappentext:
Auf der Suche nach dem Glück!
Das Leben von Mirai Kakehashi ist der reinste Albtraum. Nach dem Tod seiner Eltern wächst er bei seiner herzlosen Tante und seinem egoistischen Onkel auf, die ihn lediglich als lebenden Abschaum betrachten. Daher beschließt Mirai, Suizid zu begehen und stürzt sich von einem Hochhaus. Doch kurz vor seinem Aufprall findet er sich in den Armen eines weiblichen Engels wieder.
Diese gibt sich als sein Schutzengel zu erkennen und hat es sich zum Ziel gesetzt, Mirai glücklich zu machen. Dafür verleiht sie ihm besondere Fähigkeiten, doch ganz uneigennützig sind ihre Absichten nicht...


Inhalt:
Extra im Manga
Wie im Klappentext schon erwähnt sieht der Schüler Mirai keinen Sinn mehr in seinem grausamen Leben und stürzt sich nach seinem Abschluss von einem Hochhaus.
Sein Schutzengel rettet ihn und sie setzt es sich zur Aufgabe, ihren Schützling glücklich zu machen, so wie er es schon immer wollte. Von ihr bekommt er Flügel und Pfeil, mit denen er sich jeglichen Wunsch erfüllen kann. Mit den Flügeln gelangt er zu jedem Ort, an den er möchte, trifft er mit dem roten Pfeil eine Person, so verliebt sich diese für 33 Tage in ihn, trifft er er eine Person mit dem weißen Pfeil, so stirbt diese augenblicklich. Diese Gaben scheinen anfangs verlockend für den traurigen Mirai, doch schon nach der ersten Anwendung merkt er, dass diese auch verheerende Folgen haben können. Der erste Mensch stirbt. Mirai zweifelt, ob er das überhaupt noch möchte. Nach wie vor spielt er mit dem Gedanken zu sterben, bis ihm sein Schutzengel von den Absichten der Gaben erzählt. Aus dreizehn Menschen mit Schutzengeln wird der nächste Gott ausgewählt. So beginnt der Machtkampf zwischen den Auserwählten. Jeder missbraucht seine gegebene Kraft anders.

Meinung:
Schon die ersten drei Kapitel haben mich dazu überzeugt an der Reihe dran zu bleiben. Das Erfolgsduo Tsugumi Ohba und Takeshi Obata, die davor schon mit „Death Note“ und „Bakuman“ viele Fans begeistert haben, haben sich wieder selbst übertroffen und eine geniale Story aufgestellt. Der Leser wird zum Nachdenken gebracht und auch das Thema Glück in Verbindung mit religiösen Hintergrund hat mich gleich fasziniert.
[Illustration oben links von mir~]
Auch die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet: Der quirlige Schutzengel, deren Verhalten und Ansichtsweisen dann doch nicht immer den eines Engels entspricht; Der Protagonist, der durch seine Tante und seinem Onkel die Hölle durchlebt hat, im Grunde aber einfach nur sein Glück finden will und viele andere Gegner, die alle ein Ziel haben. Gott werden.
Und auch dieses Mal gibt es wieder einen starken Konkurrenten, der es Mirai auf seinem Weg sicher nicht leicht machen wird.
Zeichnerisch punktet der Manga wieder durch Obata's sehr detaillierten Zeichenstil. Deutliche Emotionen und schöne, aber dezente Designs.


Fazit: Ein Manga mit komplexer aber sehr interessanter Story, der sicher nicht nur „Death Note“ Fans in den Bann zieht.



10 von 10 Schutzengelchen ~

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